Lauterbach, 29.11.2014

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Lauterbach-Mitte befasste sich mit dem Thema Löschwasser und Löschwasserversorgung. Wo kommt das Wasser eigentlich her, was die Feuerwehr zum Löschen nutzt und wie kommt es in die Hydranten. Zu diesem Zweck haben wir bei den Stadtwerken Lauterbach angefragt, ob uns dort jemand näheres zu dem Thema Wasser erläutern kann. Spontan erklärte sich Matthias Ertl, Leiter des Wasserwerkes bereit, uns eine Exkursion zum Thema Wasser anzubieten. Zu diesem Zwecke traf man sich an einem Abend und besuchte den Brunnen 6, die Druckregelstation Heblos/Rimlos und den Hochbehälter Hälsberg im Stadtgebiet Lauterbach. Dort wurden sehr viele Informationen dargeboten, die sich auf das Wasserschutzgebiet, die Tiefe der einzelnen Brunnen, sowie die Überwachungstechnik der einzelnen Brunnen und Standorte, welche in Sekunden den Notdienst der Stadtwerke benachrichtigen kann, bezogen. Dieser Aufwand wird deswegen betrieben, da Wasser ein wichtiges Lebensmittel ist, was auch so geschützt werden muss, so Ertl. Da dies so ist, sind auch alle Standorte besonders gegen, unter anderem Sabotage, geschützt und werden computerüberwacht, so dass wir in der Stadt Lauterbach und Ortsteilen auch immer auf das kostbare und hygienisch saubere Nass zurückgreifen können.

Lauterbach, 16.11.2014.
Juhu, wie ihr bereits festgestellt habt, ist unsere Webcam wieder in Betrieb. Ab sofort sendet die Kamera wieder das aktuelle Geschehen vom Schlauchturm aus auf den Hof der Freiwilligen Feuerwehr Lauterbach-Mitte. Das Bild aktualisiert sich einmal in der Minute. Also, dann bleibt mal schön neugierig.
 
Lauterbach, 10.11.2014

Genau um 7:55 Uhr heulten am gestrigen Sonntag (09.11.2014) in der Kreisstadt die Feuersirenen. Dabei handelte es sich um eine nicht angekündigte Alarmübung. Die Übungslage: „Unklare Rauchentwicklung“ in der Küche des „Posthotels Johannesberg“ mit der Folge, dass das Treppenhaus und die Flure des Hotels stark verraucht waren.
Innerhalb von nur fünf Minuten rückten die Feuerwehr Lauterbach-Mitte und der Löschzug Ost mit insgesamt neun Fahrzeugen und 47 Feuerwehrangehörigen zu dem angenommenen Brandort in der Bahnhofstraße aus. Gleichzeitig wurde das DRK alarmiert, dessen Kräfte  mit einem Kranken- und einem Gerätewagen ausrückten. Der Löschzug Mitte hatte die Aufgabe, unter Einsatz von schwerem Atemschutz alle Zimmer des Hotels nach Personen zu durchsuchen und beim Auffinden ins Freie zu bringen. Die Mannschaft des „Innenangriffs“ fand tatsächlich auch zwei Leute, die ins Freie getragen und dort dem DRK übergeben wurden. Der Löschzug hatte den Auftrag, vom Saal des Posthotels aus das Obergeschoss des Hauses nach weiteren Gästen zu durchsuchen und diese eventuell zu retten, was jedoch nicht der Fall war, weil sich dort niemand mehr aufhielt.

Lauterbach, 27.09.2014
Zu 103 Einsätzen musste die Lauterbacher Feuerwehr in 2013 ausrücken. Dies betonte Stadtbrandinspektor und Wehrführer Hans-Jürgen Schütz bei der Jahreshauptversammlung im Erich-Archut-Haus in Wallenrod.  Darunter seien 26 Brände gewesen, 67 Mal wurde technische Hilfe geleistet, zehn Einsätze gingen auf Fehl- oder Täuschungsalarme zurück. Schütz erinnerte unter anderem an 18 Unwettereinsätze am 21. Juni, an einen  Gefahrgutunfall in Fraurombach am 26. Juli und an den Großbrand in Alsfeld am 31. Juli und lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit der Alsfelder Wehr. Die Einsatzabteilung bestehe derzeit aus 241 männlichen und 16 weiblichen Mitgliedern. Für die Einsätze seien 1.570 Stunden aufgewendet worden. Die Zahl der Fehlalarme sei deutlich zurückgegangen, auch, weil im Oberhessischen Holzwerk und im Großsägewerk Pfeifer neue Brandmeldeanlagen installiert worden seien.

Lauterbach-Maar, 05.08.2014
Kürzlich gab es für die in 2005 gegründete Bambinifeuerwehr Lauterbach-Ost eine kleine Premiere. Zum ersten Mal hat man eine Übernachtung zusammen mit der Jugendfeuerwehr durchgeführt. Das Betreuerteam entschloss sich aufgrund der schlechten Wetterprognosen das Zeltlager nicht ins „Wasser fallen zulassen“, sondern in die Turnhalle nach Maar auszuweichen. Nachdem alle Eltern verabschiedet waren, ging der Spaß so richtig los. Als das Nachtquartier bezogen war, fuhr die 27-köpfige Gruppe mit deren fünf Betreuern zur historischen Stadtführung nach Lauterbach. Dort angekommen, wurde die Gruppe durch zwei Stadtführer aufgeteilt. Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt lernte der angehende Feuerwehrnachwuchs sowie die Betreuer die Stadtgeschichte kennen und machten einen Besuch in der evangelischen Stadtkirche. Nach der Stadtführung wurde noch die Eisdiele am Marktplatz besucht.

Lauterbach, 20.07.2014
Über 100 Feuerwehrleute übten am Samstagnachmittag bei feuriger Hitze die Brandbekämpfung auf dem Werksgelände der STI Lauterbach Verpackung GmbH. Das Trainingsszenario sah einen Großbrand der Stanzenhalle vor, der durch eine Fertigungsmaschine ausgelöst wurde. Die Brandübung verlief in drei Abschnitten, im ersten Teil wurde die Werkfeuerwehr aktiv. Die 25 Feuerwehrleute zählende Einheit nahm einen Erstangriff vor und sorgte sich um den Infrastrukturschutz. Unter Atemschutz verlegten die Werkfeuerwehrleute Düsenschläuche in dem „brennenden“ Produktionsbereich, um die fiktive Ausbreitung des Feuers durch eine Art Wasserwand einzudämmen. Parallel kontrollierten die Brandschützer den Verschluss aller Brandtüren sowie Brandtore und fungierten als Ansprechpartner für die nachrückende Feuerwehr Lauterbach. Diese baute im zweiten Übungsabschnitt eine Riegelstellung zu weiteren Produktionshallen auf und im dritten Abschnitt eine umfangreiche Löschwasserversorgung. Neben Hydranten wurden auch die 15.000 Kubikmeter fassenden Löschwasserteiche in der Richard-Stabernack-Straße von der Feuerwehr „angezapft“. Etwa 3.000 Liter Wasser förderten die Brandschützer pro Minute durch ihre Schlauchleitungen.

Lauterbach, 25.06.2014
Die Löschzüge Nord und Ost kamen zu einer Übung auf dem Gelände der Firma Pfeifer bei Reuters zusammen. Das Szenario sah vor, im Sozialgebäude drei Personen zu retten, die sich in einem verqualmten Raum im ersten Stock aufhielten. Diese Aufgabe bewältigte der Löschzug Ost unter der Leitung von Wehrführer Martin Kreis. Der Löschzug Nord hatte die Aufgabe, einen Brand in der sogenannten "Sägelinie" zu löschen, der durch einen elektrischen Defekt ausgelöst worden war. Es wurde eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut, um das angenommene Feuer zu löschen. Zugführer Matthias Habermehl bezeichnete den Einsatz als schwierig, weil die benötigten Schlauchlängen schlecht abzuschätzen waren. Das Wasser wurde übrigens nicht aus der rund 150 Kubikmeter fassenden Zisterne entnommen, sondern aus Übungsgründen aus den Oberflur-Hydranten. Die Übung fand übrigens unter laufendem Betrieb statt. Mithilfe einer Steckleiter kamen die Wehrmänner in den ersten Stock des Sozialgebäudes. Ein Trupp gelangte unter schwerem Atemschutz in das Gebäude und konnte einen der Vermissten über die Steckleiter ins Freie bringen, die beiden anderen wurden über das Treppenhaus evakuiert. Dabei wurde auch ein Gerät eingesetzt, um andere Räume rauchfrei zu halten. Der Löschzug Ost hatte 24 Mann, der Löschzug Nord 18 Feuerwehrleute im Einsatz.

Lauterbach, 18.06.2014

Rauchwarnmelder retten Leben: STI Group beteiligte sich am nationalen Rauchmeldertag und informierte Mitarbeiter. Die meisten Brandopfer verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefahr droht dabei in erster Linie durch den Rauch und nicht durch das Feuer selbst. Anlässlich des Rauchmeldertages am 13. Juni informierte deshalb die STI Group ihre Mitarbeiter. In diesem Jahr stand der Schutz durch Rauchmelder zu Hause im Fokus. Denn die Rauchmelderpflicht gilt zwar bereits in 13 Bundesländern, ist den meisten dennoch unbekannt. „Als Leiter der Feuerwehr hier in der STI Group liegt mir natürlich nicht nur der Schutz der Mitarbeiter an der Arbeit, sondern auch zu Hause am Herzen,“ erklärt Björn Preuss-von Brincken, Leiter der Lauterbacher Werkfeuerwehr. „Deshalb nutzen wir den nationalen Rauchmeldertag, um ausführlich über dieses Gerät zu informieren.“ Aus seiner Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr in Romrod weiß er, wie wichtig solch ein Gerät ist, denn oft genug wurden er und seine Kollegen zu brenzligen Situationen gerufen, in denen ein Rauchmelder vorgewarnt hätte.

Lauterbach, 28.05.2014
Vor kurzem besuchte die Bambinifeuerwehr Lauterbach-Ost die Werkfeuerwehr der STI Group am Standort Lauterbach. Björn Preuss-von Brincken, Leiter der Werkfeuerwehr, begrüßte die 15-köpfige Gruppe mit deren Betreuer auf dem Werksgelände. Nach der Besichtigung der Werkfeuerwehr und dem Feuerwehrfahrzeug TLF 30/25 nahmen die angehenden Brandschützer an einem mobilen Feuerlöschtraining teil. Herr Preuss-von Brincken vermittelte den Bambinis drei wichtige Punkte:
Wie verhalte ich mich bei einem Brand, was mache ich als erstes und wie verwende ich einen Feuerlöscher richtig.
Danach durfte jeder einige Male mit dem Übungsfeuerlöscher eine brennende Schale löschen.

Fulda, 12.04.2014 
Eine Frau und elf Männer haben den Atemschutzgeräteträgerlehrgang in Fulda am Feuerwehrstützpunkt Fulda-Nord erfolgreich bestanden. Lehrgangsleiter Jürgen Bott mit seinen Kreisausbildern vermittelten die Grundlagen des Atemschutzes sowie des Atemschutzeinsatzes. An insgesamt drei Abenden und zwei Samstagen bildeten die Ausbilder die Lehrgangsteilnehmer in Theorie und Praxis aus. An diesem Lehrgang nahmen neben vier Lauterbacher Feuerwehrleute (Carolin Nuhn Löschzug Ost, Hendrik Rausch Löschzug Nord, Jochen Ebert und Lukas Faust Löschzug Süd) auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Kreis Fulda teil. Voraussetzung für den Atemschutzgeräteträgerlehrgang ist eine gültige Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G26.3.

Lauterbach, 06.04.2014
Auch eine Abordnung der Einsatzabteilung vom Feuerwehrverein Maar machte sich heute Morgen nach der ersten Gruppenübung auf den Weg, um im Eichhofkrankenhaus an der Typisierung für Sabine Trabandt (wir berichteten) und Anderen, an Leukämie erkrankten Patienten, teilzunehmen.
Im Anschluss überreichten die Brandschützer von Maar noch zusätzlichen einen Scheck über 300 Euro an die Töchter Maike und Annina Trabandt.

"Nun hoffen wir, dass die Typisierung den erhofften Erfolg mit sich bringen wird", so der erste Vereinsvorsitzende Andreas Wahl. Erfreut waren alle über die gute Organisation dieser Typisierungsaktion.