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Lauterbach, 30.05.2016
SCHAUÜBUNG Lauterbacher Jugendfeuerwehren erproben den Ernstfall
Für sie war diese Schauübung der Jugendfeuerwehr, die im Rahmen des Lauterbacher Prämienmarkts nun schon das zweite Mal stattfand, kein normaler Alltag ihres Jugendfeuerwehrunterrichts. Hier konnten sie beweisen, dass sie schon genauso viel können wie die „Großen“. „Deshalb sollte auch alles so realistisch wie möglich ablaufen“, erklärt der Jugendfeuerwehrwart Jörg Blankenburg (44). Deshalb wurden auch zunächst nur die Jugendfeuerwehrgruppen Lauterbach Ost (Maar/Wernges), Nord (Wallenrod/Reuters) und Mitte (Lauterbach) alarmiert.
Diese drei Gruppen kümmerten sich dann zunächst um die Menschenrettung, die bei solchen Einsätzen immer Vorrang hat, und führten die ersten Löscharbeiten mit dem Wasser des Fahrzeugtanks durch. Die Jugendfeuerwehrgruppen Süd (Frischborn/Rudlos) und West (Allmenrod/Heblos/Sickendorf), die nach späterer Alarmierung nachrückten, konnten dann eine Wasserversorgung mithilfe des Wassers aus der Lauter und des Hydrantennetzes aufbauen. Jörg Blankenburg betonte, dass diese Einsatzkräfte allerdings genauso wichtig seien wie die, die im Vordergrund kämpfen.
Zu einem weiteren realistischen Ablauf der Übung trug auch der Disconebel bei, der sich in der Garage ausbreitete und dafür sorgte, dass die Rettungskräfte kaum ihre Hand vor Augen erkennen konnten. Und auch Bänke, die als Hindernisse im Gebäude positioniert wurden, erschwerten die Rettung des circa 80 Kilo schweren Dummys. Doch schließlich war es soweit: Voller Stolz wurde der Dummy auf einer Trage in Sicherheit gebracht und dem DRK-Team Paul Schimanski, Philipp Stehling und Cosmina Erofei übergeben, welches Wiederbelebungsmaßnahmen einleitete. Die Zusammenarbeit hatte funktioniert.






Text: Lauterbacher Anzeiger (lmh)
Fotos: Freiwillige Feuerwehr Lauterbach (M.Ertl)