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Lauterbach, 14.06.2015
Der „Tag der offenen Tür“ bei der Lauterbacher Feuerwehr war wieder ein großer Erfolgt. Schon vor der offiziellen Eröffnung gegen 11 Uhr herrschte ein ständiges Kommen und Gehen von großen und kleinen Besuchern, darunter Feuerwehrangehörige aus dem gesamten Vogelsbergkreis und aus Nachbarkreisen. Der Hof war vollgepackt mit den verschiedensten Feuerwehrfahrzeugen, darunter auch der neue „Vorrüstwagen“, ein Prototyp, bei dem der Motor eine eigene Stromversorgung und ein Hydraulikwerk hat, mit vier Mann Besatzung. Die Schau war übersichtlich angeordnet in Brandbekämpfung und Menschenrettung mit Sprungretter, die in der Nähe des Schlauchturms aufgebaut waren. Eine Darstellung galt der Wasserförderung über lange Wege, zum Beispiel bei einem Waldbrand, über das Hydrantennetz und den Muldenfaltbehälter, der viele Kubikmeter Wasser fasst und wo auch die Traktoren ihre Güllefässer füllen können. Etwa in der Mitte des Platzes war der Gefahrgutbereich mit Atemschutzversorgung und Dekontamination in einem Zelt aufgebaut. Ein weiterer Bereich betraf die „Technische Hilfeleistung“  mit dem sogenannten Rüstcontainer und einem auf der Seite liegenden Unfallauto mit einem Dummy und entsprechenden Absicherungssystemen sowie Schere und Spreitzer sowie Schiebeelemente. Vorgeführt wurde auch Unwetter-Material zur Beseitigung von Wasser in Häusern und Objekten aller Art. Alle Gerätschaften waren wie aus dem Ei gepellt, sauber und sogar der Lack und die Räder waren behandelt worden und sahen wie neu aus. Zur offiziellen Eröffnung hieß Wehrführer Hans-Jürgen Schütz die politische Prominenz mit Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller und Landtagsabgeordnetem Kurt Wiegel an der Spitze sowie die Ausbilder der Freiwilligen Feuerwehr Fulda willkommen. Zusammen mit seinem Stellvertreter Tony Michelis gingen sie durch die Schau und ließen sich Funktion und Einsatzmöglichkeiten erklären.

Für Aufsehen sorgte der Wagen der Einsatzleitung mit seiner hochmodernen technischen Ausstattung, der künftig das Mitführen von Aktenordnern in Bezug auf das brennende Objekt unnötig macht. Der Wert der ausgestellten Fahrzeuge und Gerätschaften dürfte laut Schütz im zweistelligen Millionenbereich liegen. Er erwähnte auch, dass in der Ausstattung rund 300.000 Euro des Fördervereins stecken. Überrascht waren die Besucher  auch von den Räumlichkeiten der Wehr einschließlich ihrer ehrenamtlich betriebenen Werkstätten wie Schlauch- und Atemschutzwerkstatt. Natürlich war auch die Jugendfeuerwehr vertreten und ermöglichte zahlreichen Kindern das beliebte Zielspritzen. Dafür gab es eine Urkunde und kleine Wasserpistolen, die natürlich sofort ausprobiert wurden. Bei Temperaturen dicht unter 30 Grad, ließ der Wehrführer mit der Wasserkanone einen Wasserschleier über Teile des Geländes rieseln, was als angenehme Abkühlung empfunden wurde. In einer verdunkelten Garage lief nonstop eine Diaschau mit Einsätzen und Übungen ab. Für Essen und Trinken sorgte das Näselstübchen, das seine sonst übliche Ausgabe in den Feuerwehrstützpunkt verlegt hatte. Ein Renner war auch die Cafeteria, die von den Ehefrauen betreut wurde. Roswitha und Margit Schütz, Anja Flach, Kathrin Ehlert, Helena Odenwald, Manuela Gellert, Corinna Dörr, Mandy Jäger, Susanne Knapp, Silke Boss und Christel Schwallack hatten nicht nur zahlreiche Kuchen gebacken, sondern bedienten exzellent auch die vielen Besucher.
Erstmals stellte sich auch das DRK mit Fahrzeugen der DRK-Rettungsstelle Lauterbach, des Fernmeldedienstes und des Katastrophenschutzes vor. Philipp Stehling und Paul Schimanski informierten auch über das Jugendrotkreuz (JRK) im DRK-Ortsverein Lauterbach sowie den Schulsanitätsdienst (SSD). In einem Zelt wurde eine Erste-Hilfe Aktion lebensecht dargestellt. Kindern wurde gezeigt, wie man eine kleine Wunde versorgt. Natürlich war für die Jüngsten die Hüpfburg der Renner. Am frühen Nachmittag brachten die Oldtimerfreunde Alsfeld einen alten Feuerwehr-Magirus auf das Gelände. Hier konnten die Besucher den Fortschritt der Technik bei den Feuewehrfahrzeugen deutlich vergleichen. Viel Lob gab es von allen Seiten für die hervorragend organisierte Schau der Lauterbacher Feuerwehr. Der Löschzug Lauterbach-Mitte möchte den Zwei-Jahres-Rhythmus des Tags der offenen Tür am zweiten Prämienmarktwochenende beibehalten, da sich dieser Termin bewährt habe, so Feuerwehrpressesprecher Andreas Wahl. +++
































Text: Lauterbacher Anzeiger (alf)

Fotos: Freiwillige Feuerwehr (Andreas Wahl) und DRK Ortsverein Lauterbach (Lukas Schad)

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