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Lauterbach, 29.11.2014

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Lauterbach-Mitte befasste sich mit dem Thema Löschwasser und Löschwasserversorgung. Wo kommt das Wasser eigentlich her, was die Feuerwehr zum Löschen nutzt und wie kommt es in die Hydranten. Zu diesem Zweck haben wir bei den Stadtwerken Lauterbach angefragt, ob uns dort jemand näheres zu dem Thema Wasser erläutern kann. Spontan erklärte sich Matthias Ertl, Leiter des Wasserwerkes bereit, uns eine Exkursion zum Thema Wasser anzubieten. Zu diesem Zwecke traf man sich an einem Abend und besuchte den Brunnen 6, die Druckregelstation Heblos/Rimlos und den Hochbehälter Hälsberg im Stadtgebiet Lauterbach. Dort wurden sehr viele Informationen dargeboten, die sich auf das Wasserschutzgebiet, die Tiefe der einzelnen Brunnen, sowie die Überwachungstechnik der einzelnen Brunnen und Standorte, welche in Sekunden den Notdienst der Stadtwerke benachrichtigen kann, bezogen. Dieser Aufwand wird deswegen betrieben, da Wasser ein wichtiges Lebensmittel ist, was auch so geschützt werden muss, so Ertl. Da dies so ist, sind auch alle Standorte besonders gegen, unter anderem Sabotage, geschützt und werden computerüberwacht, so dass wir in der Stadt Lauterbach und Ortsteilen auch immer auf das kostbare und hygienisch saubere Nass zurückgreifen können. Auf die Frage der Jugendlichen, ob überhaupt so viel Wasser für die ganze Stadt vorhanden sei, wurde den Jugendlichen im neuesten Hochbehälter gezeigt. Dort lagern 2 mal 500 cbm Wasser in riesigen Behältern, die zum Einen für den normalen Hausgebrauch benötigt werden, wie auch für die Löschwasserversorgung der Feuerwehr. Ertl erklärte, dass man immer eine sogenannte Löschwasserreserve von 200 cbm vorhalten muss, damit bei einem Schadensfeuer genug Löschwasser zur Verfügung stehe.Bei diesem Rundgang im Hochbehälter stand die Sicherheit und Hygiene wieder an erster Stelle, so musste jeder Teilnehmer Überschuhe tragen und die Wartungsöffnungen der Hochbehälter wurden mit einem Plexiglasdeckel verschlossen, um eine eventuelle Verunreinigung des Trinkwassers zu verhindern. Allen Jugendlichen wurde so anschaulich verdeutlicht, wie unser Trinkwasser und auch das von der Feuerwehr verwandte Löschwasser zu den Wohnungen bzw. in die Hydranten kommt. Wir dürfen uns bei Matthias Ertl recht herzlich für diese interessante Besichtigung bedanken und hoffen, dass sowohl die Technik, wie auch der Notdienst der Stadtwerke nie versagen mögen, damit wir immer ausreichend Trinkwasser bzw. Löschwasser zur Stelle haben.

 
Text: Stadtjugendfeuerwehrwart J. Blankenburg
Fotos: Stadtjugendfeuerwehrwart J. Blankenburg

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