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Jahreshauptversammlung 2015


Der Vorsitzende Andreas Bauer konnte zur diesjährigen Mitgliederversammlung 25 Feuerwehrkameraden begrüßen. Daneben waren noch Stadtrat Steffen Höhl, Ortsvorsteher Jürgen Hedtrich sowie Alfred Hahner von der Presse anwesend.

Aus dem Bericht des Vereinsvorsitzenden geht hervor, dass in 2014 eine Winterwanderung nach Reuters, ein „Public-Viewing“ zur Fußball-WM, sowie ein zweitägiger Vereinsausflug nach Koblenz und ins Ahrtal durchgeführt worden ist. Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren der Fahrt Erwin Prediger und Rainhard Krüger. Darüber hinaus wurde noch der Stadtputztag, sowie der Laternenumzug und die Aktion der Jugendfeuerwehr „laufen statt saufen“ in Maar unterstützt. Aus Vereinsmitteln und Mittel der Vereinsförderung wurden verschiedene Gerätschaften für die Einsatzabteilung, sowie für das Gerätehaus beschafft.

Im Anschluss verlas Andreas Bauer für den verhinderten Wehrführer Martin Kreis den Jahresbericht des Löschzuges Ost. Der Löschzug besteht zurzeit aus 41 aktiven Mitgliedern und ist durch seine Bambini- und Jugendabteilung auch zukunftsorientiert aufgestellt. Insgesamt wurden die Mitglieder des Löschzuges Ost 28 Mal zur Hilfe gerufen, wobei 20 Mal der gesamte Löschzug ausrückte und weitere 8 Mal lediglich die Gruppe Maar. Darüber hinaus traf man sich zu fünf Zugübungen wechselweise in Maar und in Wernges, absolvierte eine Übung gemeinsam mit dem Löschzug Nord bei Pfeifer Holz, nahm an der gemeinsamen Übung aller Lauterbacher Wehren bei STI teil und übte gemeinsam mit dem Löschzug Mitte am Posthotel Johannesberg. Des Weiteren fanden noch Gruppenübungen und Unterrichtsabende sowie eine Tagesausbildung für Atemschutzgeräteträger und die alljährliche Unterweisung nach FwDV 7 statt. Weiterhin besuchten die Atemschutzgeräteträger den erforderlichen Streckendurchgang in Fulda. Die Gruppe Wernges übte zusätzlich gemeinsam mit den Nachbarwehren aus Willofs und Udenhausen.

Stadtrat Steffen Höhl und Ortsvorsteher Jürgen Hedtrich überbrachten anschließend die Grüße des Bürgermeisters und des Ortsbeirates und bedankten sich für die Einsatzbereitschaft, sowie die kulturellen Beiträge des Feuerwehrvereins.

Danach wurde Reinhard Krüger für 50jährige Tätigkeit vom Stadtfeuerwehrverband mit der silbernen Nadel ausgezeichnet. Eine Auszeichnung für 40jährige aktive Mitgliedschaft konnte Arno Dickert in Empfang nehmen. Für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Stefan Hedtrich und Jürgen Hedtrich ausgezeichnet, für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft Lars Krüger und Oliver Bernges.

Gleich vier neue Mitglieder konnten in den Reihen der Feuerwehr Wernges begrüßt werden. Norbert Kaiser tritt als passives Mitglied dem Verein bei. Markus Mest, Daniel Schmelz und Johannes Hedtrich als aktive Mitglieder.

Zum Schluss dankte Andreas Bauer Udo Döring für die Zubereitung des Essens sowie Reinhard Krüger für die Stiftung der Getränke.

JHV2015Von links: Stadtrat Steffen Höhl, Oliver Bernges, Arno Dickert, Stefan Hedtrich, Reinhard Krüger,
Jürgen Hedtrich und Vorsitzender Andreas Bauer


Winterwanderung 2015


Die Winterwanderung 2015 führte die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wernges zum bisher weitesten Ziel, der Gaststätte Graulich in Rainrod. Bei angenehmen winterlichen Bedingungen (0°C, schneebedeckter Boden, kaum Wind) machten sich 27 Wanderinnen und Wanderer auf die ca. 10km lange Strecke. Vorbei am Jägerhüttchen, der Schwarzbornquelle und der Mülldeponie Bastwald erreichte man pünktlich zur Mittagszeit die Gaststätte. Nach einer ordentlichen Stärkung und ausreichender Erholung ging es anschließend (diesmal per PKW) zurück nach Wernges, wo man den Tag in einer geselligen Runde im Gerätehaus ausklingen ließ.

Winterwanderung15

Feuerwehrfahrt 2014


Zur Feier des 80-jährigen Vereinsjubiläums veranstalte die Freiwillige Feuerwehr Wernges erstmals seit 15 Jahren wieder eine Zweitagesfahrt. Los ging es am Samstag den 18. Oktober mit einem gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrgerätehaus, bevor es dann mit dem Bus nach Koblenz, dem ersten Ziel der Reise, ging. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Königsbrauerei teilte sich die Reisegruppe zunächst. Während ein Teil die Shoppingmeile von Koblenz unsicher machte, besuchten die übrigen Teilnehmer die Wehrtechnische Studiensammlung.

Koblenz


Treffpunkt war anschließend das „Deutschen Eck“, von wo aus es gemeinsam mit der Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein ging. Ein befreundeter Koblenzer führte die 33-köpfige Werngeser Gruppe durch die Festung und brachte auf unterhaltsame Weise die wechselhafte Geschichte der Befestigungsanlage sowie der Stadt Koblenz näher. Interessant war vor allem die Geschichte der Belagerungskanone „Greif“, die im Zuge der deutsch-französischen Kriegswirren der vergangenen Jahrhunderte mehrfach ihren Standort zwischen Koblenz und Frankreich wechselte. Aktuell befindet sie sich wieder als Dauerleihgabe Frankreichs auf der Festung Ehrenbreitstein.

Ehrenbreitstein

Ehrenbreitstein2


Der Abschluss des ersten Tages fand auf dem Lukasmarkt in Mayen statt. Dieses traditionelle Volksfest ist eines der Größten in Rheinland-Pfalz und zieht jedes Jahr bis zu 300.000 Besucher an.

Nach einer kurzen Nacht in den Unterkünften in Mendig setzte die Werngeser-Reisegruppe am Sonntag ihre Tour fort. Vorbei am Millionengrab Nürburgring ging es in das Ahrtal, das durch den Weinanbau geprägt ist. Doch bevor man jedoch den süßen Nektar der Trauben genießen konnte, besuchte man die „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“. Im ehemaligen „Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes im Krisen- und Verteidigungsfall zur Wahrung von deren Funktionstüchtigkeit“, wie der Regierungsbunker offiziell hieß, konnte man Einblicke erhalten, wie die Bundesregierung im Kriegsfall während des Kalten Krieges die Regierungsgeschäfte an einem vermeintlich sicheren Ort aufrechterhalten wollte.

Im Anschluss an die Besichtigungstour genossen die Wernges noch den herrlichen Oktobertag bei warmen 25°C auf dem Weinfest in Mayschoß, bevor es dann auf die Rückfahrt und zum gemeinsamen Abschlussessen in die Hainmühle nach Homberg ging.

Planung und Organisation des absolut gelungenen Ausfluges lag in den Händen von Erwin Prediger und Reinhard Krüger, denen an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt wird.