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Einsatzart: Hilfeleistung / Verkehrsunfall
Datum & Uhrzeit: 09.10.2017 - 17:43 Uhr Zugriffe: 547
Einsatzort: Landesstraße 3140 zwischen Lauterbach und Willofs

H KLEMM 2 Y - Mehrere Personen eingeklemmt nach Verkehrsunfall

Dienstag, den 10. Oktober 2017 um 11:32 Uhr

Tote waren bis vor Kurzem in einer Beziehung - Mögliches Beziehungsdrama auf Landesstraße
Wie sich während der Ermittlungen der Kriminalpolizei ergab, führten die am Montagabend auf der Landesstraße zwischen Lauterbach und Willofs getötete 27-Jährige und der 34-jährige Unfallverursacher bis vor Kurzem eine Beziehung. Der 34-Jährige befuhr zunächst die Landesstraße von Willofs kommend in Richtung Lauterbach. Nach Zeugenangaben wendete der Mann in einem Waldstück in Höhe einer Einmündung sein Fahrzeug und fuhr wieder in die entgegengesetzte Fahrtrichtung. Nach einigen Hundert Metern kam er aus bisher noch unbekannten Gründen mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Pkw, an dessen Steuer die 27 Jahre alte Frau saß, frontal zusammen. Beide starben noch eingeklemmt in ihren Fahrzeugen und mussten von der Feuerwehr geborgen werden.
Die Straße war für rund sechs Stunden voll gesperrt. Zur Rekonstruktion und Klärung des Ereignisses ordnete die Staatsanwaltschaft Gießen die Hinzuziehung eines Sachverständigen sowie die Obduktion der Leichname an. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei wegen eines möglichen Tötungsdelikts dauern noch an.


Montag, den 09. Oktober 2017 um 17:30 Uhr

Frau (27) und Mann (34) sterben in den Unfallwracks - Kriminalpolizei ermittelt
„Es kam jede Hilfe zu spät“, so die traurige Unfallzusammenfassung eines Polizeisprechers am Montagabend. Zwischen Lauterbach und dem Schlitzer Stadtteil Willofs prallten auf der Geraden einer Landesstraße zwei Autos frontal zusammen. Eine 27-jährige Autofahrerin und ein 34-jähriger Autofahrer verloren noch am Unfallort ihr Leben, beide stammen aus dem Vogelsbergkreis.
Die zur Hilfe geeilten Rettungsteams und der Notarzt konnten für die schwer eingeklemmten Unfallopfer nichts mehr tun. Den angerückten Feuerwehrleuten blieb die traurige Aufgabe, die Verstorbenen mit hydraulischen Geräten aus den Fahrzeugen zu bergen. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Hans-Jürgen Schütz waren von der schlimmen Szenerie sichtlich gekennzeichnet.
Kriminalpolizei ermittelt
Die Kriminalpolizei ermittelt in diesem Fall. Einen Grund dafür nannte ein Polizeisprecher nicht. Zudem wurde von der Staatsanwaltschaft ein Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizeibeamten am Unfallort hatte womöglich der 34-jährige Autofahrer auf der Landesstraße gewendet und ist nach dem Wendemanöver frontal in das andere Fahrzeug geprallt. Die Polizei sperrte den Unfallort für ihre Ermittlungen weiträumig ab, die Landesstraße war selbst nach vier Stunden noch voll gesperrt. Zum Unfallort musste auch ein Tierarzt gerufen werden, ein Hund hatte in einem der Fahrzeugwracks überlebt.

Text: nh24.de (pw)
Fotos: nh24.de (pw)

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